Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragt,
für das gesamte Stadtgebiet ein Parkraummanagement einzuführen.
Begründung: Der Parkraum ist nicht nur im Städtle begrenzt. Insgesamt werden im Stadtgebiet zunehmend die Straßenränder massiv belegt. Dies beeinträchtigt den fließenden Verkehr, besonders den Busverkehr (z.b. Echterdinger Straße, Liebenaustraße) auf Kosten der Pünktlichkeit. Teilweise kommt es zu gefährlichen Situationen, wenn einem entgegenkommenden Fahrzeug aufgrund der lückenlos parkenden Autos nicht mehr ausgewichen werden kann.
Ebenso wird der Rad-undFußgängerverkehr massiv beeinträchtigt auf Kosten der Sicherheit. Gehwege werden als Parkflächen missbraucht, und eine enge Parkierung lässt keine Zwischenräume für eine sichere Fahrbahnquerung. Öffentliche Verkehrsflächen für die Allgemeinheit werden als private Dauerparkflächen genutzt, anstelle der eigenen Garagen/ Stellplatzflächen.
Anregungen:
• Generell Parkflächen für Pkw ausweisen in Wohnstraßen
• Ausweisen von Kurzparkerzonen von 2 h oder 4 h und Anwohnerparken
• Parken auf dem Auch-Areal zeitlich begrenzen
• Regelmäßige Kontrollen durch GvD
Auswirkungen auf Umwelt und Klima: Neutral, aber weniger Autos im öffentlichen Raum
Finanzielle Auswirkungen: keine
Arbeitszeit derVerwaltung: Erhöht.EventuellAufstockungderStelle desvollzugsbeamten und/oderAusleihen eines Spezialfahrzeuges.
Stellungnahme der Stadt
Die von der Fraktion benannten Problemlagen werden von der Verwaltung ebenfalls wahrgenommen. Seit Mitte Mai befindet sich das Ordnungsamt im Austausch mit dem Fachbüro IGV GmbH & Co. KG im Rahmen des vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekts „Parkraum-Check“, welches über das Kompetenznetz Klima Mobil koordiniert wird. Nach einem Kick-off Termin und einer gemeinsamen Begehung zentraler Straßenbereiche erfolgte Ende Oktober eine datengestützte Erhebung der tatsächlichen Parkraumauslastung. Die Begehung fand vor allem im Altstadtkern sowie in den dort besonders stark frequentierten Straßen und zusätzlich auf dem Parkplatz am Hallenbad statt. Die Rückmeldung und Auswertung der erhobenen Daten stehen derzeit aus. Diese Analyse stellt eine zentrale Grundlage dar, um belastbar entscheiden zu können, welche Maßnahmen in Waldenbuch geeignet, verhältnismäßig und rechtlich umsetzbar sind. Die Stadtverwaltung wird, sobald die Ergebnisse des Parkraum-Checks vorliegen, einen Fahrplan erarbeiten und diesen mit den voraussichtlichen Kosten sowie dem weiteren Vorgehen in der ersten Jahreshälfte 2026 dem Gemeinderat vorlegen. Auf dieser Grundlage soll ein qualifiziertes Parkraumkonzept erstellt werden, das den tatsächlichen Bedarf, mögliche Bewirtschaftungsformen (z. B. Kurzzeitparken, Bewohnerparken), verkehrsrechtliche Voraussetzungen sowie die Auswirkungen auf Verwaltung und Vollzug berücksichtigt. Durch ein strukturiertes Konzept kann zielgerichtet, datengestützt und mit klaren Prioritäten gearbeitet werden. Einzelmaßnahmen ohne Gesamtstrategie wären im Vergleich hierzu weder wirtschaftlich noch nachhaltig. Die Stadtverwaltung unterstützt daher die Erstellung eines gesamtstädtischen Parkraumkonzeptes als Grundlage für eine spätere Umsetzung einzelner Maßnahmen.
Angenommen 19 - -
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